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Geschwister

Symbiotische Beziehungen entstehen nicht durch Familienzusammengehörigkeit. Häufig wundert man sich, wie verschieden Geschwister oft sind, trotz gemeinsamer Eltern oder der zur Hälfte identischen Gene. Die gegenseitige Versicherung von Zusammengehörigkeit ist eher der schnöde Widerhall einer gesellschaftlichen Norm, nach der die Familie zusammensteht. Doch diese Norm befindet sich in Auflösung. Und wo Schwester- und Brüderlichkeit nicht mehr so klar von Kirche oder Gesetzgeber definiert werden, ergeben sich ganz neue Perspektiven.

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DUMMY 51
Einzelheft / 8 €

DUMMY Jahresabo
4 Hefte / 28 €
1 Heft als Prämie

Inhalt

Nicht zu Hause / Bruderstaaten? Über dieses Wort können die Leiharbeiter, die aus Mosambik in die DDR kamen, nur lachen

Forrest Trump / Der Weg meiner amerikanischen Gastfamilie in die Düsternis

Sister X / Um sie zu heilen, bohrte man Rosemary Kennedy ein Loch in den Kopf. Erst danach war sie krank

Alevtina & Ludmila / Zu Besuch bei zwei alten Schwestern in Russland

Noch mal ich / Diese Zwillinge wollen unbedingt das gleiche Leben

Alle Menschen sind gleich, aber manche zu sehr / Warum Mörder mit einem Zwillingsbruder nicht verknackt werden

So bist du dabei / Muslimbrüder oder Hell´s Angels: So kommt man rein (und so raus)

Krass, was hier jetzt los ist, Bruda / Mit Kreuzbergs härtester Gang im Epizentrum der Antänzer

Nicht ohne / Als Flüchtling kann man froh sein, wenn die Schwester mit nach Deutschland kommt

Big Brother / Hermann Göring war ein übler Nazi, sein Bruder das ganze Gegenteil

Unser täglich Gras gib uns heute / Diese heiligen Schwestern bauen das beste Marihuana an

Das Leben des anderen / Matt Damon und Ben Affleck wollen diese irre Geschichte eines Frauentauschs verfilmen

Mitarbeiter dieses Hefts

Large_160614-0001 Nik Afanasjew
Ghetto-Reporter

Wenn man Nik Afanasjew zum ersten Mal trifft, hat man keinerlei Bedenken, ihn zu bitten, mal eben kurz auf diesen Geldkoffer hier aufzupassen. Doch dann, wenn man wiederkommt, um ihm das Ding wieder abzunehmen, sieht man sie: seine True-Detective-artige Tätowierung auf der Brust, die unterm Hemd hervorlugt. Und fragt sich: Ist er etwa Mitglied einer finsteren Bande, kennt er die Griffe, die uns binnen Sekunden ins Land der Schmerzen schicken? Ja und nein: Er ist Reporter im Krisengebiet Kreuzberg, in den Favelas zwischen Prinzenbad und Görlitzer Park.

Large_160614-0002 Axel Völcker
Artdirektor

Immer mal wieder lag da plötzlich ein schönes Magazin in der Redaktion. „Wedding“ hieß es, und es hatte tatsächlich nur ein Thema, eben diesen schnoddrigen Arbeiterstadtteil im ehemaligen Westberlin, der ja nichts weniger ist als ein ganz wesentlicher Teil dieser Welt, nämlich jener, in der eine gewisse Unverstelltheit zu Hause ist. Die ehrliche Menschenfreude, die daraus sprach, brachte Art-Direktor Axel Völcker (31) dann auch mit, als er sich dieser Ausgabe beschäftigte. Uns bricht kein Zacken aus der Krone, wenn wir zugeben, dass Axel erst einmal mehr Ideen hatte als wir. Neben dem schönen Layout versorgte er uns mit einem ganzen Haufen Mindmaps, Stichworten und Anregungen. Danke, Bruda, würden sie im Wedding sagen.

Large_160614-0003 Malte Wandel
Fotograf

Malle, Antalya, obere Adria – mancherorts erwartet der deutsche Tourist schon fast, seine Muttersprache zu hören. Südlich eines bestimmten Breitengrades (man könnte von der „Bild“-Zeitung-Kiosk-Grenze sprechen) darf er sich aber in anonymer Sicherheit wiegen. Der Münchner Fotograf Malte Wandel (33) staunte daher nicht schlecht, als ihn in Mosambik ein Tankwart auf Deutsch begrüßte. Der Mosambikaner erzählte ihm in breitem Sächsisch die tragische Geschichte seiner Landsleute, die Anfang der 80er-Jahre als Vertragsarbeiter in die DDR kamen. Und von denen Malte in den folgenden Jahren beeindruckende Bilder machte.

50

Idioten

52

USA